Mittwoch, 6. Oktober 2004

Road to FFM
He, ihr antideutschen Hohlköppe, ASTA-Antifa- und sonstige pseudolinke Rechtsnachfolger des Politbüros, ihre hirnscheissigen Ungesauberten zwischen Rhein und Main, ich komme zurück, um Euch nachmal was einzuschenken.



Ich mein, Buchmesse ist traditionell die Stunde der Abrechnung, und wenn die schon ihren nackten linken Podexhälften so aus dem Fenster hängen, weil sie nach Publicity gieren, dann sollen die sie auch haben! Ihr findet die arabischen Staaten übel? Glaubt ihr, dass ihr einen Jota besser seid?

Ausserdem erwarten Euch, liebe nicht-antideutsche Leser, hier einige an der Borderline angesiedelte Gonzo-Stories darüber, wie das so ist, wann man als mies gelaunter, jüdischer Redaktionsleiter in FFM Verlage abklappert, die einen auf judenfreundlich und engagiert machen und mit Produkten über das Judenumbringen Schuld sind, dass das Judentum als so verdammt uncoole Sache erscheint. Aber das lässt sich ja ändern. Ab Donnerstag wird zurückgesudelt .

Aber jetzt erst mal: Ruhe und Genesung. Der Grippe was reinwürgen. Wenn ich krank bin, hab ich echt miese Laune, den idealen Geisteszustand für diese BOD-Fatzkes, PR-Tussen, Buchabstauber und Wichtigtuer in FFM. Wie sagt Duffy Duck nichtso schön?

This means war!

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Dienstag, 5. Oktober 2004

Der Papst, der Kaiser und das Gas
Sagen wir mal so: Die Typen von dem abstürzenden Startup namens katholische Kirche machen das Einzige, was ihnen in der beschissenen Situation übrig bleibt. Sie konzentrieren sich auf ihr Kerngeschäft, die Aufhübschung von Kriegsverbrechern, Diktatoren und Massenmördern. Wenn jetzt also der letzte Habsburgerkaiser mitsamt Giftgasadiction und eine judenhassende Nonne selig gesprochen wird, ist das auch und vor allem ein Commitment gegenüber der Kernzielgruppe. CEO Woytilla bekennt Mut zu unbequemen Entscheidungen und schärft das Profil. Die ganzen empörten Karteileichen können gerne gehen, ausser den deutschen natürlich, die sind ja Subscriber im Abo, die zahlen, aber der Rest kann ruhig gehen. Die haben lang genug kostenlos vom Profit am Ende der Zeit geträumt. Squeeze Out heisst das in der Fachsprache.

Mal schaun, was für Promis in der nächsten Runde vom Marketing ausgegraben werden. Bei dem Habsburger war ja das Problem, dass er Christen hat umbringen lassen, wenn auch vor allem - zumindest an der Ostfront - Orthodoxe. Trotzdem ein Problem. A propos Gasfreaks: Höss, der Komandant von Auschwitz jedenfalls fällt flach. Der hat auch katholische Polen umbringen lassen. So wird das natürlich nichts mit der Seligkeit. Aber die ungarischen Pfeilkreuzler, oder die kroatischen Faschisten - wenn man einen Kardinal Stepanic seligsprechen kann, dann findet man sicher auch noch einen passenden weltlichen Ausführenden, der kein Katholikenblut an den Händen hat. Käme sicher endgeil in der kroatischen Community, ey.

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Aha.
Feiertag und Sonntag gleichzeitig, und die Software der Tür im Sender fängt an zu spinnen.

Ich kannte mal einen Spinner Investment Manager, der glaubte, irgendwann würde alles im Haus vom Computer geregelt. Das vernetzte Haus, und so. Dummerweise glaubte er das bei einer börsennotierten Venture Capital Gesellschaft, die dann irgendwann pleite ging.

Vielleicht haben wir daher ja unsere Technik.

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Montag, 4. Oktober 2004

Auch am Nachmittag
ging die Karte nicht. Immerhin lernt man so die Studenten kennen, die in dem Komplex wohnen - ein Klimmzug hoch in ihre Privatsphäre, hoffen, dass sie gerade nicht mastu Marihua mp3 brennen, und fragen, ob sie einen reinlassen.

Aber natürlich ist erst eine Sicherheitslösung, die auch die Mitarbeiter draussen hält, wirklich sicher. Gut, wir haben ein eigenes Studio, brauchen nicht deren Kapazitäten und haben sogar schon mal Kopfhörer gespendet. und die Studentin, die mir heute nachmittag aufgemacht hat, war wirklich nett. Was nicht heisst, dass ich da morgen nicht anrufen und kritisch nachfragen werde, was zum Schejtan das soll.

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Und ausserdem
wäre es super, wirklich super gewesen, wenn die Magnetkarte für das Studio funktioniert hätte, und ich nicht eine halbe Stunde lang an irgendwelche Fenster hätte klopfen müssen.

ICH HASSE ES [tm]

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Samstag, 2. Oktober 2004

Fehler,
die man in einer jüdischen Sendung nicht machen sollte, Folge 1.358:

Es geht nicht gegen "philosophische 68er", sondern gegen "philosemitische 68er".



Na gut, das würde sich versenden...

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Fehler,
die man in einer jüdischen Sendung nicht machen sollte, Folge 1.357:

Nicht erst Nachts um 11 den Hinweis ins Netz stellen, dass morgen um 11 und um 16 Uhr Sendung ist.

Nennen wir es mal "unglückliche Umstände". Klingt in dieser Hinsicht doch besser als "Übermüdet nach exzessivem Weggehen/jemand mit nach Hause bringen/sich vornehem, nicht mit ihr zu schlafen/glauben, dass man das schafft".

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Fehler,
die man in einer jüdischen Sendung nicht machen sollte, Folge 1.356:

Sage nie "israelitischer Terror", wenn Du "islamistischer Terror" sagen willst. "Israelitisch" sind Kultusgemeinden, sonst nicht.

Und ich bin sowas von froh, dass das nicht live on Air ging...

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Freitag, 1. Oktober 2004

Shabbat shalom gleich, aber vorher
noch schnell dem Spiegel.de und seiner angeblichen Korrektur, immerhin bei einer Topmeldung, eins reinwürgen:

"Schon wenige Stunden nach der ersten TV-Debatte der amerikanischen Präsidentschaftskandidaten verwendeten Kerrys Wahlkämpfer das TV-Duell für einen neuen Werbespot verwendet."

Auge um Auge, Verb um zwei Verben.

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Von wegen
allmächtiger Mossad. Peinlich, das. Naja, seitdem der Mossad auf der Streichungsliste steht, reicht das Geld nicht mehr mal für ordentliche Passfälscher.

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Ganz übersehen
Wir senden ja am Tag der deutschen Einheit, dem 3. Oktober, einem nicht eben geschichtslosen Datum also - 1932 wurde der Irak zum Beispiel unabhängig von Grossbritannien, so halbwegs zumindest.

Ausserdem ist es "Inoffizieller Tag der Weltraumfahrt, da am 3.Oktober 1942 erstmals ein Flugkörper mit einer Gipfelhöhe von 84,5 Kilometern in den Weltraum vorstieß." Ganz traut man sich nicht, weil der "Flugkörper" die V2 der Nazis war.

However, es ist nicht so, dass der 3. Oktober in jüdischen Kreisen so wirklich doll gefeiert wird; manche empfanden das Bohey um die neue, starke Nation irgendwie doof und peinlich und ungerecht obendrein. Dass das deutsche Judentum oder was davon übrig war im Zentralrat vereinigt wurde, spielt bei der jüdischen Rezeption des Datums nicht so die Rolle. Könnte man aber vielleicht erwähnen. Oder auch nicht. Das eigentliche Problem ist ja eher die Integration der russischen Mitglieder, und da gibt es nicht allzu viel zu feiern, leider.

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Donnerstag, 30. September 2004

Immer noch da.
Wegen verpatzter Interview-Terminabsprachen. Ausserdem fehlt noch eine wichtige Information. Hölle. Dann doch noch der Aufbruch. Es dauert eineinhalb Stunden durch die verstopfte Stadt zu einem Laden, der dann zu hat.



Berlin dann schon in der Dunkelheit verlassen. So richtig dunkel war´s nicht, Vollmond, eigentlich hätte man sogar ohne Licht fahren können.

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Immer wenn man sich schämen will
für die eigenen Extremisten und die durchgeknallten Aparatschiks, ja, immer dann tritt irgendeine christistische Vereinigung auf und bringt einen Skandal, bei dem man sich denkt: Nein, Judentum ist sicher nicht besser, aber so schlecht wie die dann auch nicht. Nach einer unendlich langen, peinlichen geschichte wurde der Bischof Krenn gefeuert. 13 Jahre zu spät, und nicht, weil sein Weltbild gut nach Südost-Afghanistan passen würde.

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Mittwoch, 29. September 2004

Und Tschüss!
10 Tage raus aus Berlin. Gleich morgen früh: Noch schnell ein paar Kristalle für die Leuchter besorgen, und dann nichts wie weg hier.



Dann in die Provinz, Sendung texten, Ausblick auf die Buchmesse und so weiter, dann München, das Ding wuppen, zurück für drei tage Urlaub in eine andere Provinz mit meiner Liebsten, und dann Buchmesse FFM. Vielleicht auch noch Auto kaufen - meines macht mir im Moment Sorgen. Und diesmal will ich auch mal einen Traumwagen: Einen Volvo 480ES. Die fand ich schon immer toll.

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Rumble at the WJC
Organisationen sind nur so gross, wie man sie macht. Wenn man ehrlich ist, ist der World Jewish Congress alles andere, als der mächtige Weltdachverband des jüdischen lebens, sonderneher eine kleine Klitsche, abhängig vom Wohlwollen seiner Sponsoren, und hier besonders: Edgar Bronfman, einem Sprössling eines Whiskey- und Medienclans, der seit 25 jahren an der Spitze des WJC steht.

Nun gab es dort diese Woche einen erbitterten Machtkampf, den Bronfman aber überlebt haben dürfte. Vorerst. Denn wenn es stimmt, was seine inzwischen rausgeschmissenen Konkurrenten sagen, gab es ein paar peinliche Geldverschiebungen. So ist es erstaunlich, warum die Rückstellungen für die Pension des generalsekretärs Israel Singer über ein möglicherweise vertuschtes Schweizer Konto liefen, und warum ausgerechnet die Jewish Agency, die Spenden für Israel sammelt und dort verteilen soll, dem WJC mal eben anderthalb Millionen Dollar rüberschiebt.

Alles ok - sagt der WJC. Politbüro, sagen die Zurückgetretenen. Vielleicht sollten sie sich an unseren christlichen Neffen ein Beispiel nehmen und die Sache mit den Fäusten austragen.

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Das Ende des Horrors
Früher: Sendung fertigproduzieren, als MP3 auf den Laptop spielen, ins Stusio fahren, Laptop auspacken, booten, einstöpseln - und dann bootete er mal nicht, dann war irgendein Fehler in der Stomleitung, weil es brummte, einmal ist sogar der USB-Aschluss rausgebrochen, als die sendung auf einer CF-Karte war.

Jetzt habe ich endlich auch so einen MP3-Player. Wahrscheinlich geht dann die Batterie drauf, deshalb kommt das Notebook als Sicherheit mit. Mal schaun, was diesmal passiert.

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