Freitag, 16. Januar 2004

Kein Geburtsrecht
Vor vier Monaten hatte ich die zäheste Recherche seit Jahren an der Backe. 4 Zeitungsseiten über das Ende des Zionismus. Speziell: Die Versuche der Jewish Agency, weiterhin Zuwanderer für Israel zu gewinnen. Momentan ein schwerer Job, und die Agency geht ziemlich ungeschickt vor.

In den letzten Jahren war ihr Hauptangebot für junge Leute "Birthright Israel", 10 Tage kostenloser Urlaub in Israel mit dem, was die Agency für die Schokoladenseite des Landes hält. Das Programm verschlang einen dreistelligen Millionenbetrag, durchlitt mehrere Skandale, und dann machten Gerüchte die Runde, dass es bald vorbei sei, weil die Dachorganisation der amerikanischen Gemeinden ihren Verpflichtungen nicht nachkam.

So wie damals stelle ich mir den Ostblock vor. Obwohl die Angefragten mitsamt Reiseunternehmen nicht schlecht daran verdienten - und zwar Geld, das für den guten Zweck gespendet wurde - wollte niemand was sagen. Sekretärinnen wurden vorgeschickt, Leute waren plötzlich in Urlaub oder nicht zuständig, und einer der Leiter des amerikanischen Programms sagte, er gäbe nur Leuten Interviews, die er persönlich kennt. Ansonsten wurde eine Krise - Krise? Welche Krise? - heftig bestritten.

Ein paar andere plauderten dann doch, aber niemand wollte zitiert werden. Ich schrieb damals, das Programm werde bald zusammenbrechen, und insofern, muss ich gestehen, erfreut mich diese Meldung über das nahe Ende des Programms.

Vielleicht schaut bei der Abwicklung mal jemand nach, wievciel geld für den wahren Zweck verwendet wurden -könnte ein spannendes Thema werden.

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Grand Royal
Die Reste des legendären beastie Boys Labels werden gerade im Internet verhökert, nachdem Grand Royal vor 2 Jahren pleite ging. Dabei sind einige Masterbänder. Schätze, das Material wird bald verwurstet, irgendwo.

Goodbye nasty. Licenced to die.

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Donnerstag, 15. Januar 2004

Angekommen
Erst Regen.
Dann Schnee.
Stau im Schnee.
Kurz Sonne.



Stau in der Sonne.
Dunkelheit.
Regen.
Stau im Regen.
2 Kilometer vor dem Funkturm festgesellt, dass die unfähigen Autofahrer in Berlin seit dem letzten Mal noch nicht ausgestorben sind, obwohl sie alles dazu tun. Aber es sind einfach zu viele.
Keinen davon in den Graben geschubst. Ich war nett. Nur warum?
Falsche Hausnummer erwischt.
Richtige Hausnummer gefunden.
Lächelndes DSL Modem gesehen. Plötzlich war Berlin schön.
Gebootet.
Endlich daheim.

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M - ein Sender sucht einen Moderator
Irgendwie würde man sich mehr Augenmass wünschen. Es gibt für Herrn Friedmann keinen zwingenden Grund, ins Fernsehen zurückzukehren. Die gesamten Begleitumstände machen die Sache zusätzlich peinlich - Law and Order, wie sich das schon anhört.

Wahrscheinlich ist das Ganze als Rehabilitationsmassnahme gedacht. Für später, weil einmal Promi, immer Promi, dann kommen auch die alten Freunderl von der Yellow Press wieder. Und es ist sicher nur eine Frage der Zeit, bis die Sprüche wieder belehrend und mahnend werden.

Hauptsache, da steht ein Mikrofon und eine Kamera. Aber andererseits, was hat Fernsehen heutzutage noch mit Öffentlichkeit und Meinungsbildung zu tun? Vielleicht passt´s auch.

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Mittwoch, 14. Januar 2004

Frühling
Zumindest gibt es ein paar untrügliche Zeichen.



Der Frühling taucht natürlich zuerst in der Münchner Maxvorstadt auf. Dort bringt er gleich die ersten Sonnenbrillen der letzten Cabriosaison auf die Nasen. Uhrengeschäftsbesitzer telefonieren mit Boutiquenverkäuferinnen, die sich längst als Sales Force definieren, und fragen sie, ob man vielleicht schon draussen sitzen könnte. Immerhin stapeln sich vor dem Treznjiewsky die Stühle. Maschinenbauer von der TU stapfen schon wieder mit Baumfällerhemden durch die Strasse und warten in der Schlange im Freien, bis sie ihren Döner beim Türken bestellen können. An den Wühltischen der Antiquariate wird wieder erfolglose deutsche Popliteratur geklaut.

Und wer es dann noch nicht glauben will: Die erste bauchfreie Haargestalterin des Jahres kurbelt die Markisen runter, weil es schon wieder viel zu frühlinghell ist.

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bumpy road ahead
Jetzt wird es mal wieder hektisch. Eigentlich sollte ich nach diesem Tag mit 19.000 Zeichen und 2 Bildern und 4 Stunden Interview mal eine Schreibpause einlegen. Zumal eine Reise unausweichlich wird, morgen eine kurze und eine weitere, lange übermorgen. Oder nur das schreiben, was unbedingt niedergelegt werden muss. Netz werde ich über weite Strecken nicht haben.



So ist das, wenn man nach Berlin versetzt wird. Es gibt nichts, was so abscheulich ist wie Berlin im Januar. Ausgenommen Berlin im Februar, vielleicht. Da bin ich aber auch noch oben.

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Dienstag, 13. Januar 2004

Und dann war da noch
der DJ, vorgestern Abend. Er kam eine Stunde nach Chuzpe zu Phillip. Und hatte einen Stapel Platten dabei - Platten, keine CDs. Phillip dagegen hatte keinen Tonabnehmer mit. Alle Technics im Studio sind nackt; jeder muss sich sein System selbst mitbringen.

Das war schlecht. Aber ich war noch da, und wir hatten das schon ein paar mal. Also prügelte ich Phillips Skoda durch die Regenschauer heim und brachte mein System. Kein Problem, nur ein paar Minuten mussten von CDs gesendet werden. Dachten wir, als ich Phillip den Abnehmer gab.

Nach ein paar weiteren Minuten kam Phillip wieder aus dem Sendestudio, ob ich wisse, warum der Plattenspieler nicht geht. Ich ging rein, und es war nichts zu machen. Aber draussen, vor der Studiotür, waren noch ein paar Technics. Die kann man ins Studio reinschalten. Andererseits waren da keine Mics. Und der Junge sollte ja reden.

Also habe ich draussen aufgelegt. Mit nur 1 Technics, ohne Blickkontakt, wann die da drinnen mit dem Reden fertig sind. Aber die Fades liefen gut. Der Höhepunkt war erreicht, als die unvergleichlichen The Clash mit unserem all-time-Hit Rock the Casbah auf der Slipmat lagen, und der Junge im Studio sagte, er hätte jetzt vergessen, was er mir mit nach draussen gegeben hätte.

Die Studiotür ist schallisoliert. Aber das THE CLASH ROCK THE CASBAH, das ich rausbrüllte, ging auch noch aus 6 Meter Entfernung zum Mikrophon und durch die Studiotür schön laut on Air.

the clash rock the casbah nuschelte er noch schnell nach, und ich schoss das Vinyl ab. dadadamdamdadam, ging das Fender-Piano los.

Radio ist Handwerk. Grobes, hartes, geiles Handwerk. Nix für Feinmotoriker.

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Das Orkantief
ist weitgehend ausgeblieben.



Das einzige, was gegen 3 Uhr noch tief durch die Strassen fegte, war ich. Im Radio liefen die Propellorheads mit History repeating. Am Himmel waren noch ein paar dunkle Alibi-Wolken, aber der Regen hatte nicht die Kraft gehabt, den Dreck der Stadt wegzuwaschen, mit dem der Wind die Strassen gepflastert hatte.

Eine Nacht, mittelmässig wie alles in dieser Stadt. Bis auf eine Sache. Ich wollte ein Mischpult holen, und habe dabei ein Blog eingerichtet. Das Internet ist nicht die Zukunft, aber es macht sich. Langsam.

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Sinuston
Die gähnende Leere, das Nichts im Kopf nach der Sendung. Oder schon nach dem Nichts enden? Dann steht das Nichts für etwas und ist nicht mehr Nichts.

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Montag, 12. Januar 2004

Umzugsvorbereitungen
macht man am besten erst in der allerletzten Minute. Oder auch nicht: beim Testlauf hat einer der Kompressoren (Gerät zur Lautstärkennivellierung) heute übelst versagt. Offensichtlich ist die Sicherung hinüber.

Bei solchen Aktionen merkt man erst, wie unflexibel Audiohardware eigentlich ist. Die Ohren der 19´´ Geräte bohren sich durch die Kartons, man braucht Dutzende von Verlängerungskabeln, das Zeug im Wert von 3000 Euro verkratzt und zu allem Überfluss löst sich dann auch noch eine Kunststoffkappe vom Mischpult und verschwindet.

Und nebenbei merkt man auch, dass man den Ersatz-Exciter (Gerät zur Auffrischung von Audiomaterial) verliehen hat. Der ist jetzt am Institut, und ich komme nicht ran. Vorhin habe ich noch einen Mikroständer gekauft, und einen gebrauchten Exciter blöderweise liegen gelassen, der jetzt eigentlich sehr sinnvoll wäre.

Was ich mir wünschen würde: Ein kompaktes Mischpult mit 4 Mikro/Line-Eingängen, Paramid-3-band-EQ, 2 Stereoeingängen, mit eingebauten Kompressoren und Enhancer als Insert und einem simplen Masteringlimiter sowie zwei Röhren-Hybridschaltungen vor dem Ausgang. Bis dorthin alles als echte Hardware. Und der Ausgang sollte gleich in USB sein. dann geht das sofort in den Laptop, und das Minidisc läuft nur als Backup mit.

Das alles wäre überhaupt kein Problem. Gibt es schon längst als Einzelteile. Nur noch nicht in einem kleinen Teil, das in etwas so gross wie ein Laptop sein darf. Damit es in die Tasche passt. *träum*

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Das Geheimnis unseres Erfolgs
3 Tafeln Schokolade. 3,5, genaugenommen.



Burn me! Eat me! Das verbrauchen wir innerhalb einer grossen Recording-Session. Es hebt die Stimmung. Es schärft die Intelligenz. Es macht braunklebrige Flecken an den Teegläsern. Und an der linken Maustaste. Immerhin, Scrollrad wäre schlimmer: Ein perpetuum mobile für pappige Finger.

Fast nicht zu glauben, dass das für die nächsten drei Wochen schon wieder vorbei ist. Aufräumen, verbrannte CDs wegwerfen, Restschokolade vernichten.

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Sonntag, 11. Januar 2004

17.03 Uhr
Geschafft. Kein Totalabsturz. Es gab so eine Zeit im Jahr 2000, da musste ich fast 100 Kilometer fahren, um die CD einzulegen - und damals beliebte das gesamte Drecksstudio in toto abzuschmieren. Das hat Spass gemacht. Nachdem wir am Sonntag als Erste dran waren und sind, gab es dann keine Chance, das Ding wieder hochzukriegen.

Ach je, klingt das aber nach altem Sack *damals, als wir das Mischpult noch mit der Dampfturbine betreiben mussten ;-)*

Aber was solls: Wir waren jung und brauchten die Sendezeit.

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12.NullAcht
mit ach und kracht
unter Dach und Facht.

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11.30 Uhr
und die Technik macht ein paar Zicken. Grrr. CD1 springt hin und wieder. Nur ein paar Sekundenbruchteile, aber wenn man genau hinhört... Wenn das auch noch in der ersten Sekunden kommt, dann werden die 60 Minuten eine Hängepartie.

Keine Sony-CD-Player im 1HE-Rackformat kaufen. Nie. Alles ausser Sony. Bringt nur Ärger. Egal, welche CD - gebrannt, gekauft, von MP3 konvertiert, 4fach, 10fach, 52fach, völlig wurscht. Ihr verlasst Euch darauf, und dann wird Euch das Drecksteil verraten. Übrigens, ganz im Gegensatz zu meinem Stage Line daheim. Der macht keine Zicken. Liegt wohl daran, dass er nur ein Viertel vom Sony kostet.

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This one is dedicated
to all the poor ravers in other religions. So grausam... hey, ich mein, die Mucke kann ich mir auch ohne tiefere Kenntnisse der Festivität vorstellen. Alle meine Entchen gilt da sicher schon als Aufstachelung zum Gruppensex. Waaaa. Der Typ muss doch einen Knacks fürs Leben kriegen.



Hier das Antidot: Technics SL 5310, System Technics 208C für Hiphop, Beastie Boys Licensed to ill.

Dann sieht die Party auch nicht wie eine Strafaktion wegen Masturbation aus. Oder was Schlimmeres. Obwohl, genauso stelle ich mir die Musikauswahl bei den Katholiken von Radio Horeb vor, oder sonst bei einer christlichen Verkündigungssendung. Sie: Wenn der Hörer nicht leidet, ist es schlecht. Er: Mhm, er wird leiden, viel viel schlimmer als beim Chaosradio.

Ich hatte mal das Vergnügen, mich mit einem christlichen Redakteur einer ARD-Anstalt über religiös motiviertes Radio zu unterhalten. Dem habe ich etwas von uns vorgespielt, und der erste Titel waren gleich die goldenen Zitronen. Volle Kanne über Kopfhörer. Er riss sie runter, als hätte er gerade einen Bericht über Ballermanns schlimmste Sexexzesse gehört, und fragte entsetzt: Ja, wieso verbietet die Frau Knobloch solche Sendungen nicht in München?

Er glaubt mir wahrscheinlich bis heute nicht, dass Frau Präsidentin Knobloch diese Sendung gegründet hat. Und dass sie sich Mambo No. 5 wünscht.

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Mods im Kasten
Ein sehr beruhigendes Gefühl. Angenehm. jetzt kann eigentlich nichts mehr schief gehen. In 5 Stunden ist die Sendung hoffentlich fertig.



Schön hat sie gesprochen. Wie eigentlich immer. Den Spucknapfreiniger mit der richtigen Portion Herablassung rübergebracht.

Hier geht´s zu den mp3-Livestreams. Morgen Heute 11 Uhr und 16 Uhr. Wenn ich nicht verpenne.

Und bevor hier ein Geek wegen open source rumbitcht: Für Ogg Vorbis nach unten scrollen. Ihr wisst doch, wie das geht, oder?

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Samstag, 10. Januar 2004

Grrrrr
Ich krieg bei meinen Referrern häufig die RIAA, die Jungs von der amerikanischen Plattenindustrie.

Liebe Herren, keine Ahnung was ihr hier wollt, aber wenn ihr schon mal da seid: Nehmen wir mal theoretisch an, ich bräuchte als Rausschmeisser für die nächste Sendung Dave Brubecks Caravan. Und ich hätte es nicht auf Platte (richtig Vinyl!). Was bitte bliebe mir dann ausser Kazaa und Konsorten, heute Abend, wenn alle Geschäfte zu haben? Eh? Hm?

Also, bitte, hier sind nur nette kleine Radiomacher, was geht holen wir von Platte, und die CDs gibt´s im Sender. Dass ihr einen Kopierschutz draufmacht, ist nett - leider kriegt der mein Profiequipment noch nicht mal zum trockenen Husten. Geht heim und schämt Euch.

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Jewploitation
Wenn wir den Begriff nicht schon vor zwei Jahren in unserer Werbung im Veranstaltungsheft des Kulturzentrums gehabt hätten ("So wollen Sie sich der Öffentlichkeit präsentieren? Na ja..." O-Ton der Verantwortlichen) - wenn wir also nicht schon längst vorgegriffen hätten, cool Jewz die wir sind, dann müsste man nach diesem Bild



ganz schnell nachgreifen. Petie rocks the Mic und Photoshop squeezes the pic. Und ich müsste eigentlich meinen Kommentar spitz zufeilen, so spitz wie einen Eispickel in einem Chandler-Roman.

recommended reading: Raymond Chandler, Die kleine Schwester. Von 1949. Sehr eispickelhaltig.

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18.35
sind denn auch die Mods fertig. War eine schwere Geburt, weil auch noch der Katalog vom Verlag Beachtung wollte, ausserdem noch viel Post aufzureissen war (danke L.), und, ach...

Jedenfalls in den kreativen Aussetzern immer viel Zeit gehabt, meine Schludrigkeit und IchmachesinderletztenMinute-Einstellung zu verfluchen. Das nächste Mal wird es anders. Versprochen.

Bis zum nächsten Mal.

Und ich hatte noch nicht mal Zeit, die Bilder von Petie aus der Digicam einzuspielen *Verf. wird zunehmend weinerlich und neurotisch, ein deutliches Anzeichen, dass es gegen 3 Uhr Nachts wieder in den wir-sind-die-geilsten-radiomacher-von-Welt-Grössenwahn umschlagen wird*

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um 10 Uhr
sollte das Interview mit der Bekannten in der Türkei sein. Dummerweise war ich um 10 Uhr im Stau 20 Kilometer vor München.

Jetzt ist sie im Stau in Istanbul, und Istanbul, hört man, hat grosse Staus. Lesson learned: Mit der 01081 kann man recht günstig türkische handies erreichen, wenn auch in grottiger Tonqualität.

Also rewind. Alles um 20 Uhr nochmal. Wenn kein Stau ist. Solange weitere Musikauswahl.



Bumm Bumm bumbumbum.

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