Mittwoch, 26. November 2003
... link (3 Kommentare) ... comment
... link (0 Kommentare) ... comment
Irrsinnsklamauk zwischen Marvelcomic und Blaxploitation. Mehr Infos hier und hier.
... link (0 Kommentare) ... comment
Dienstag, 25. November 2003
... link (1 Kommentar) ... comment
Montag, 24. November 2003
... link (2 Kommentare) ... comment

Jennifer Bleyer herself

Jennifer Bleyer, Nancy Schwarzmann, Josh Neumann: The brains behind Heebs

Heebs have Boobs n Buts, says this fine Mame

Heeb on Speed: Elektro Jiddish

Never seen such things before: The crowd is cheering
... link (1 Kommentar) ... comment
Ich bin Münchner. Will sagen, ich habe die Angewohnheit, die StVZO italienisch flexibel auszulegen. Überall Autos, alles zugeparkt, also schnell mal in zweiter Reihe geparkt, und so. Und wenn ich schnell mal wo reinspringen muss, um Hallo zu sagen, einen Schlüssel zu holen und Bussi zu geben, dann soll das auch gehen. Schlimmstenfalls gibt´s einen Strafzettel, der ist gerecht, dann einen ebenso gerechten Einspruch durch meine Schwester, und dann wird das schon.
So würde ich auch gern schnell mal bei einer Bekannten vorbei schauen. Nur arbeitet die in der Synagoge Oranienburgerstrasse. Davor gibt es noch nicht mal eine erste Reihe. Hier kann niemand stehen bleiben. Also Parkplatz suchen, und das in Berlin, und mit etwas Glück einen finden, etwa 500 Meter entfernt. Dann entlang der Absperrungen, ran an die drei Polizisten mit Maschinengewehren. Erklären, warum man da rein will. Meine Bekannte ist eine der Celebrities hier, aber die Polizisten kennen sie nicht. Rein darf ich dann doch, klar. Schleuse auf, angucken lassen, Metalldetektor, und die Kamera aufmachen, zum Reinschauen. Keine Photos, aber ich wollte die Kamera ohnehin nur nicht im Wagen lassen. Handy ausmachen. Bekannte suchen. Finden. Das rausgehen ist dagegen relativ unkompliziert, wenn es einem nichts ausmacht, dass eine der MPs mal zufällig in Richtung des Bauches zeigt. Das sind die unverzichtbaren Guten, es geht nicht anders, ich weiss, die Bösen erst...
Zurück zum Auto. Strafzettel, weil da Parkverbot ist. Das dazu gehörende Schild war völlig zugesprayt. Danach geht man an die Spree, an der dieses Berlin liegt, und guckt, ob da nicht vielleicht ain paar Naziigelbabies sind, die man in den Fluss kicken könnte.
... link (2 Kommentare) ... comment
Sonntag, 23. November 2003
Bauchfrei
So präsentiert sich Jennifer Bleyer 200 Leuten in der Villa Elisabeth. Weitere 100 sind noch draussen und tröpfeln langsam durch die Security. Und hey, sie versäumen einen Bauch, der echt nicht ohne ist. In diese Höll haben sich auch ein paar offizielle Vertreter der Gemeinde gewagt - mutig. Vermutlich verstehen sie die explicit language nicht, oder sie lassen sich nichts anmerken. Die DJs sind noch still, und die Dragqueens warten noch in der Garderobe.
Schockierend: Kein Vodka an der Bar! Meinte Nancy Schwarzmann, die Creative Director von Heeb. Nur Bier. Und Carmelwein. Not very stylish indeed. Aber wenn erst die Dragqueens, und so... Es ist kurz nach Mitternacht, und die Spannung steigt.
... link (0 Kommentare) ... comment
Samstag, 22. November 2003
Japser, Stöhnen und Aufschreie: Nachdem eine Rabberinner sich am Freitag Abend Zugang zur Ausstellung in der Villa Elisabeth in Berlin/Prenzelberg mit besagtem Bild verschafft hatte, forderte sie ultimativ die Abhängung Das berichten die üblichen gut unterrichteten Kreise der nicht eben verschwiegenen Berliner Gemeinde. So dürfe man Rabbinerinnen nicht darstellen, und überhaupt, groser Skandal. Auch von Seiten der ultraorthodoxen Chabad-Sekte gab es dem Vernehmen zufolge Entsetzen und den Ruf nach Verboten.
Elise Klapheck im exclusiven Chuzpe-Blitzinterview: "Hä? Nur wegen nackter Oberarme? Sonst noch was? Schauen die eigentlich nach 2 Uhr Nachts mal fern? 21. Century, anyone?"
Und jetzt noch die Heeb Party... das kann ja heiter werden.
... link (0 Kommentare) ... comment
In Berlin ist es eher traurig: Da hat ein Startup mit Mondpreisen den Markt kaputt gemacht. Mal gucken, was mein Sniffer meint...
... link (0 Kommentare) ... comment

Ich fliege ab!
... link (0 Kommentare) ... comment
Gemeint sind ein paar Jungredakteuere der FAZ, dem Hausblatt des Bildungsbürgergehirns in den Grenzen von 1939ff. Diese Nachwuchs-Rheinwächter nun hatten das Unglück, aus dem edlen Glasbeton-Frankfurt nach Berlin geschickt zu werden, und um sich selbst zu entschädigen, schrieben sie ein Buch, wie böse, mies und hässlich dieses Berlin a. d. Spree ist. Hier spricht Berlin, war der Titel der Abrechnung.
So ein Buch könnte beim durchnittlichen bayerischen Juden natürlich positive Aufnahme finden, hätte er früher nicht die Tempo gelesen. Denn der Rädelsführer der Kleinschriftsteller ist kein noch Geringerer als Claudius Seidl. Der stammt aus Würzburg, dem Inbegriff der Provinz, und nur aus dem Bemühen, dieser Provinz zu entkommen, ist das grosskotzige Gehabe zu verstehen, das das schmale Buch prägt.
Seidl ist der klassische Fall des kleinen Provinzspiessers, der in die grosse Stadt zieht, durch Anbiederung ein übler Blender wird, sich an die Spitze einer Bewegung setzen will und dann die grosse Stadt, das Babul aus Würzburger Sicht, schlechtmacht. Seidl hat so einen Dolchstoss schon einmal an München exerziert. Was damals, vor 10 Jahren in der Tempo stand, steht heute wieder im Buch, das Kläffen ist das gleiche. Immer schön laut gegen Orte, die die eigene Kamarilla zuerst hochgejubelt hat.
Man fragt sich: Was treibt diesen Mann, das zu tun? Hat nicht die FAZ selbst Berlin nach oben geschrieben, mit einem gewissen Illies an der Spitze, der sich, ganz Qualitätsjournalist, von Tom Kummer gefälschte Interviews andrehen liess? Ist es die Pleite der FAZ in Berlin, das die Wut entfacht?
Nach dem Lesen würde ich sagen: Nein. Was Seidl mit seinen Kaipi-Kumpels ankreidet, ist genau das, was er nicht hat: Charakter. Diese Mischung aus Eigensinn und Zärtlichkeit, die Metropolen und Menschen ins Verderben rennen lässt, in Sackgassen, ins Scheitern. Dafür kann man sie lieben oder hassen. Das fehlt Herrn Seidl. Herr Seidl kann mal Tempo, dann Spiegel, dann Sueddeutsche, und dann FAZ, wo er immer noch als junger Rebell gelten möchte. Herr Seidl kann alles. Er kann sich anpassen. Er ist flexibel. Überzeugungen hat er keine. Und was er wirklich denkt, in seinem kleinen Würzburger Oberstübchen, das wird dann nochmal aufgegossen und zu Geld gemacht. Dafür kann man ihn nur verachten.
Insofern ist "Hier spricht Berlin" nicht als Abrechnung mit der Stadt zu lesen, sondern als Dokument der Mittelmässigkeit eines führenden Mitläufers, eines angedissten fränkischen Radaubruders, der sich am Niedergang aufgeilt wie der Sittenwart des 19. Jahrhunderts an gefallenen Mädchen.
Berlin kann eigentlich nichts dafür, dass es eine marode Stadt ist. Der Berliner als solcher, Ost wie West, wurde jahrzehntelang vom Restland gepäppelt und kann sich nur schlecht daran gewöhnen, kein Luxusalmosenempfänger mehr zu sein. Es kam immer einer, der ihn aus dem Sumpf zog - heute bleiben diese Samariter aus, dann bleibt er eben im Sumpf.
Ist okay. Irgendwie. Wer einmal versucht hat, in Würzburg vernünftigen Falaffel zu bekommen, findet Berlin schnell wieder gut.
... link (4 Kommentare) ... comment
Freitag, 21. November 2003

Ich eiche meinen Sextanten, öle den Motor und fülle die Koffer, den morgen geht´s los. In Berlin, da ist die grosse Heeb-Party, und auch sonst einiges, das aber mit Judentum nichts zu tun hat. Jedenfalls ist dort, wo ich bin, ein Katzenpaar mit biblischen Namen, aber nur wenig Internet. Deshalb wird es mit den Updates hier etwas holprig.
Aber die Bilder von der grossen Party sollten Sonntags, später Nachmittag, online sein. Mal schaun, je nachdem. -> Aspirin muss ich noch kaufen, richtig.
... link (0 Kommentare) ... comment
Herr Hohmann werde dem zufolge zum "Sündenbock" gemacht. Quasi der Opferhohmann. Man möchte da nachhaken: Vielleicht auch die Täter-Merkel? Und was sind dann erst Leute wie Paul Spiegel? Da denkt der Lehmann nicht weiter. Aber der Leh- ist gegen den Partei-Rausschmiss von Hohmann. Gleichzeitig prahlt er damit rum, dass er böse Anrufe kriegt, wenn er was "Positives über das jüdische Volk" sagt. Sind wir nicht alle gerne Opfer, he?
Vor bösen Anrufen braucht er diesmal sicher keine Angst haben. Und die nächste "Woche der Brüderlichkeit" ist dann wieder die Gelegenheiten für "Positives". Wieso bitte können solche Leute nicht einfach mal STILL sein?
Update: Ich bin eigentlich ein ganz Netter. Sagen würde ich es deshalb nicht. Aber linken schon. ;-)
... link (1 Kommentar) ... comment
Heute morgen* scheint die Sonne von einem Himmel, in dessen Blau man beissen möchte. Der Tee ist anregend. Ich habe gut geschlafen. Mich erwartet ein spassiges Wochenende. Ich lasse den MP3-Player mit der Israel-Playlist einfach nochmal laufen, und versuche, beim Überbacken eines Baguettes mitzuwackeln.
Es geht nicht. Es klingt wie halbflüssiger Beton. Es macht hier ein bisschen Matscchhh und da ist noch ein Blubbbb, das mir weismachen will, eine Bassdrum zu sein. Die Sänger singen reichlich melodisch, während sie veruchen, den Text etwas abzuhacken. Nach einer Minute finde ich es vollkommen lächerlich, bei diesem Kindergarten-Hiphop irgendwas anderes zu tun, als zu gucken, auf welcher MD nochmal Seeed abgespeichert sind. Schliesslich ist das ihr Gebiet. Echt.

*keine blöden Bemerkungen bitte. Alles vor 15 Uhr ist Morgen. 1, 2, sind wir nicht alle ein bischen Studenten?
... link (2 Kommentare) ... comment
Donnerstag, 20. November 2003
Es gibt nur ein kleines Problem, das im Print nicht weiter auffällt: Wer israelischen Hip Hop anhören will und vielleicht sowas wie Schwellenland-Rap wieControl Machete erwartet, wird arg enttäuscht. Israelischer Rap ist so innovativ wie die Frisur von Angela Merkel. Das Zeug ist von den Lines her so flach und vorhersehbar, dass es weh tut. Die Beats haben den Namen nicht verdient. Ethno gibt´s nur in homöopathischen Dosen. Israelisch, aber fad. Nichtssagend. Und das darf Hip Hop nicht sein.
Kurz: Man orientiert sich am Kommerzrap der Musikindustrie, es ist kein Brösel böse, wütend, brutal, mit echtem Hass auf all die Scheisse im Nahen Osten. Es ist, leider, nur Pop mit hebräischen Texten. Wer fetten Beat will:

Der soll jetzt lieber umschalten zu MC Paul Barman. Kein Israeli, aber gute Lyrics. Yo.
... link (11 Kommentare) ... comment
Das Kerlchen, Biller mit Namen, zettelte dann noch 2 Debatten an, eine über Hirnf*ck im Kulturteil und eine über "Schlappschwanzliteratur" - ein Vorwurf, den sich die Popliteratur so zu Herzen nahm, dass sie in die Ecke ging und tatsächlich vor Scham und miesen Umsätzen starb. Das war gut so.
Biller hingegen versuchte sich an der Krönung des, zumal jüdischen, Intellektuellendaseins: Den grossen Romanen. No. 1 hiess Die Tochter und floppte. No.2 hiess Esra und wurde auf Antrag der mutmasslichen Namensgeberin und ihrer Mutter in Grund und Boden geklagt. Und zwar gleich so heftig, dass sich nicht mehr mal die nicht gerade zimperliche Volksbühne in Berlin rantraut. Statt dessen wird jetzt über das Buch und die Freiheit der Kunst debattiert.
In solchen blutleeren Skandälchen und beleidigten Ex-Geliebten also endet etwas, das mit 100 gnadenlosen Zeilen begann. Hatte der mal besser weitergehasst, statt sich so vorführen zu lassen. Gar nicht gut, das.
... link (0 Kommentare) ... comment
Dann gibt es noch jüdisch tuende Delis und ein Cafe namens Schmock, das sich nicht zu blöd ist, den Namen auch noch in hebräisierenden Lettern zu schreiben. Das alles ist ungefähr so jüdisch wie Hohmann eine sympathische Erscheinung. Aber die Rettung ist da:

Mit dem Cafe Bracha in der Klenzestrasse gibt es endlich ein jüdisches Lokal, das man auch ohne rot zu werden als Location bezeichnen kann. Es ist eine Mischung aus trendigem Lebensmittelladen, coolen Cafe im Stil der 70er und Restaurant. Das alles zu den ortsüblichen Preisen, hübsch anzusehen, und - trotz einiger kolportierter Querelen mit dem Rabbinat - ziemlich koscher. Und mit grossen Fenstern zum rein- und rausspannen.
Was in der Klenzestrasse ja durchaus eine sehr angenehme Beschäftigung sein kann. Darüberhinaus hat es zartgelbe Wände, indirektes Licht, sehr schicke Stühle und eine doch ganz ordentliche Speisekarte für Vegetarier. Der Chuzpe-Essenstest durch apfelstrudelverwöhnte Gaumen kommt bald.
... link (0 Kommentare) ... comment
Berlusconi will den Antisemitismus in Europa bekämpfen? Wie will er das tun? Zurücktreten? Seine Koalitionspartner einknasten?
... link (0 Kommentare) ... comment

zum Rechner und verfasste den aktuellesten Beitrag in bester jüdischer Tradition als da Remix von daAli G. vs. da Georg Kreisler:
Uceda was in da Partyhouse,
erst um 9 schmissen sie in raus,
denn er brach hinter den Flügel.
Das nehmen ihm die Goldbergs übel.
Und de jiddische Mame ruft am nächsten Morgen an und fragt, was das heisst - Dann stelle man sich hin und sage aus dem vollen Brustton der Überzeugung:
1. Übers Internet bist Du da rangekommen? Quatsch. Kann gar nicht sein. Ne, das waren ein paar RSS von der Festplatte, RSS, das heisst Restdateien Secure Search, und Blogger ist eigentlich, wie der Name schon sagt, ein Blockierer, dass das nicht ins Internet kommt, ja, das ist so eine besondere Funktion, aber wenn Du das gemacht hast, dann ist brennt bald der Prozessor durch, und ich muss schauen, ob wir das noch über Garantie reparieren lassen können! Mach ihn sofort aus! Mist...Mama, ich hab doch gesagt, mit dem Internet muss man vorsichtig sein...wahrscheinlich alles kaputt...die Texte mit den Orgien, das waren nur Literaturzitate von Henry Miller für meine Seminararbeit...jetzt muss ich alles nochmal machen, nein...
2. Ich mache das nur, um entdeckt und Schriftsteller zu werden und später mal den Nobelpreis zu bekommen!
3. Ich mache das nur, weil ich damit mit der Naomi (Medizinstudentin, 9. Semester) von meinen Fortschritten berichten kann, die später den Nobelpreis bekommt!
4. Ich mache das gar nicht. Das hat David (Bruder von Naomi, Medizinstudentin 9. Semester, hat der jiddischen Mame ganz deutlich gesagt, dass sie auf die Hochzeit mit ihrem missratenen, stinkfaulen, quakespielenden, webaffinen Sohn warten wird, bis die Gehenna zufriert) gemacht um mich anzuschwärzen!
Das alles sind gute Ausreden. Sie ziehen meistens. Falls sie nicht ziehen, muss man zum Äussersten greifen. Das ist natürlich eine Guerilla-Methode, die höchsten Einsatz und Aufopferung verlangt. Hinterlistig, aber wirkungsvoll.
5. Dein XXX (Name des letzten Gerichts, im Falle des Autors Apfelstrudel) war so lecker, kann ich noch was davon haben?
... link (9 Kommentare) ... comment







