Mittwoch, 18. Februar 2004

Interview,
mal wieder. Mit Fragen, die schon zu oft gestellt wurden. Können auch Nichtjuden über Juden schreiben? Klar. Anders wäre es ja so, als ob nur Griechen über Griechen über Griechen schreiben könnten. Und die Neandertaler hätten das Monopol auf Neandertaler.

Und ich dürfte nicht mehr über Katholiken schreiben. Komische Frage, das.

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kurze Antwort
auf

http://www.hamburger-literatur.de

und

http://www.hamburger-literatur.de/Essays/edit16.shtml

stehen meine Beiträge. Im wesentlichen ist nichts zurückzunehmen. Kunkel darf natürlich schreiben, was er will, es muß auch veröffentlicht werden dürfen. Er muss dann aber auch deutliche Antworten akzeptieren...

Wenn Kunkel dergleichen Sätze wirklich geschrieben hat, hilft kein Verweis darauf, der Roman sei ja noch nicht durchlektoriert gewesen. Wo leben wir eigentlich, wenn das lektorat den Autor gleichsam daran hindern muß, die Halb-Nazi-edelbraun-Sau allzu deutlich rauszulassen? Deutlichster beleg dafür, dass Fest (Aexander, nicht Joachim ;-)) mit seiner Entscheidung nicht falsch lag (allerdings etwas zu spät lag...) ist Kunkels ja wohl offiziell zu nennender Beitrag auf der Eicborn-Website: Wer die nazi-Traditionen primär in den USA sich fortsetzen sieht, hat deutlich nichts begriffen und operiert mit Insinuierungen, die ich für gewöhnlich auf Herrn RA Mahlers website zu lesen pflege.

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