Dienstag, 31. Mai 2005

Gelobtes Land
Ich bin ein Jude aus Bayern, und ich wollte da eigentlich nie weg. Wie schon so viele andere - eigentlich alle - meiner Sippe. Es hängen da viele gute Erinnerungen dran, Geschmäcker, Gerüche. Zionistengruppen haben in Bayern ganz schlechte Karten, sagt man, denn Bayern ist ein Land, das entgegen der Fama durch seinen Charme besticht.

In der Münchner gemeinde weiss man, was man hat: Etwas anderes als in Berlin, und das ist auch gut so. Es ist nicht so aufregend. Aber warum muss es immer aufregend sein? Warum soll es Schurken geben? Intriganten? Verschörungen? Was hat das mit Judentum zu tun?

Nichts. Insofern geht es jetzt zurück nach Bayern, wo die Seem Blau und die Wolken schneeweiss sind, und wo aus den manchmal BSE-verseuchten Kühen Milch und bei den Imkern am Wochenmarkt echter Honig fliesst. Berlin, Du bist Vergangenheit. Für mich.

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Ich hatte mal...
...da einen schwulen bayrischen Kommilitonen.
Der sagte, dass die Bayern eigentlich Türken seien. Ich weiß immer noch nicht, was seine orphische Feststellung bedeutet, doch seitdem sind die Südländer Deutschlands mir irgendwie symphatisch.

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Welcome back, oh, das ist schön, dann kannst du ja beim Volksbegehren gegen das G8 mitmachen ( vgl. http://www.svenscholz.de/index.php?cat=10 ) :-)

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