Dienstag, 18. Mai 2004

Bayerischer Morgen
6 Uhr, auf dem Weg zum Brezen holen, sieht der Himmel so aus:



Über eine dunstige Wiesenlandschaft geht es in die Altstadt hinein; in den Niederungen steht leichter Nebel. Faule Katzen des provinziellen Grossbürgertums sitzen auf den Mauern und gähnen sich eins. Bald wird es was zu Essen geben, denn die herrchen stehen hier aus Gewohnheit früh auf. Nachts kann man auch wenig tun; die paar für sie ordentlichen Restaurants wie das Rappensberger oder der Kannonier machen um 1 Uhr dicht. Es gibt zwar inzwischen auch Japaner mit hohen Preisen, aber die werden sich hier nicht durchsetzen.

Hier schwingt man sich lieber aufs rad und fährt durch das alte Stadttor zu dem Bäcker, der hier seit über 550 Jahren dokumentiert ist. Noch etwas müde, oder, wie in meinem Fall, endgültig müde, nach einer Nacht im Netz.

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DORFIDYLLE!!!
Herr uceda, nu versteh ick Ihr Jammern über Berlin. Sie sind ein Landei und die Großstadt nicht gewöhnt. Das Foto beweist das ja nun mehr als eindeutig.

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Nein, Westviertelidylle
Es gibt in dieser Stadt rund 110.000 Einwohner, die wohnen in mehr oder weniger geschlossenen Siedlungsbereichen. Dazwischen sind Industrieanlagen, Einkaufsmöglichkeiten, oder im Weichbild, Äcker. Das alles in durchaus vermögend, aber eher banal.

Aber es gibt noch die liebevoll gepflegte Altstadt, und das Westviertel entlang des Naturschutzgebietes am alten Auwald entlang des Flusses. Dieses Westviertel mit seinen rund 1000 Bewohnern (ohne Personal) ist zweigeteilt; ein Teil ist eher stadtnah, der andere liegt praktisch direkt an einem See. Zwischen den Vierteln liegt ein Stück Land, und das ist hier zu sehen, auf meinem morgendlichen Weg vom Haus meiner Eltern im äusseren Westviertel in meine Altstadtwohnung.

Ans Dorf erinnern hier allenfalls die Quadratmeterpreise: Die sind denen von Käffern wie Starnberg oder Tutzing nicht unähnlich. Und die PS-Protzerei natürlich: Einer der Nachbarn liess sich letzte Woche zur Äusserung hinreissen, dass sein neuester Ferrari 363 km/h geht, im Gegensatz zu den anderen, lahmeren roten Schüsseln.

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Würdest Du für mich kurz am Winklerweiher Halt und ein Foto machen? In welchem Stand des Verfalls befindet sich mittlerweile die angeschlossene "Badeanstalt", in der meine Mutter sich seinerzeit selbst Schwimmen beibrachte - gegen das Verbot ihrer Mutter?

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"Ja, es ist schön in Bayern".
Sprach's und schmauste eine Butterbrezn :)

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son Foto kann ich Euch von Rügen aber auch schicken.

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man kann im Winter immer noch da´rauf Schlittschuh laufen, und im Sommer auch baden - aber die Leute fahren lieber zum Baggersee, as we know.

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