Sonntag, 28. Dezember 2003
It´s supper time
Nachdem es gestern aus verschiedensten Gründen mit dem Ogling of the Shiksa nicht geklappt hat, und ich wieder Stunde um Stunde bei irgendwelchen obskuren Blogs seltsame Sachen gelesen habe, wartet im Kühlschrank treu und brav:



Die rote Zwiebel, der braune, zarte Austernpilz und der Halloumi mit der Farbe winterbleicher Frauenhaut. Ein ausgesprochen flotter Dreier, wenn er noch eine Decke aus Creme fraiche, Kräutern und Grana Padano bekommt. Schliesslich ist es kalt.

So entschädigt es für so manches.

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Wie aus dem Bilderbuch
Eltern: (sitzen vor der Arte-Glotze)

Arte-Glotze: Neapel ... Vesuv ... Kultur ... Palast .... Dichter ... Giacomo Leopardi ... grossartiges Werk

Vater: Haben wir da was von dem?

Mutter: Nein. Nicht dass ich wüsste.

Vater: Uceda - wie sieht´s bei Dir aus?

Uceda: ...

Vater: Nu?

Uceda: (läuft süditalientomatenrot an, weil man ihn mal wieder erwischt hat. Von wegen hard hitting heeb, der Radiorevoluzzer vom Dienst. Argh. Ich HASSE es, wenn ich auf den bildungsbürgerlichen Urschlamm zurückgeworfen werde, aus dem ich komme. Jetzt werden sich alle wieder bestätigt fühlen, von wegen gebüldeter junger Mann...Bäh.) Ja, Papa, ich hab schon was von Leopardi...

Vater: Und was?

Uceda: Die Gedichte - aber nur in einer antiquarischen Ausgabe von 1882...

Mutter: Oh, schön, bring sie doch morgen mal mit...

Uceda: Ja, Mama.



Wenigstens stand in der Bibliothek daneben in gleicher Aufmachung der Cid. Das lese ich gerade. Blut, Mord, Stolz und Fanatismus im alten Spanien. Die Helden stinken nach Schweiss und können mit Büchern nix anfangen. Yeah.

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