Montag, 29. Dezember 2003
More cruelties
on hungry santas: Wie schon vor kurzem berichtet, bleibt die Schwemme der Rotröcke mit den Kartoffelnasen nicht ohne Folgen, zumal in wirtschaftlich harten Zeiten wie diesen. Der Typ ist und bleibt nun mal Saisonarbeiter. Nach dem 24. Dezember gibt es ein erheblichs Problem - wohin damit?



In meiner kleinen Stadt habe ich gestern eine ebenso harte wie wirksame Massnahme beobachtet: Einfach über den Balkon kippen, wie Anno 1618 in Prag.

Noch hält er sich fest, trotz Glühweinabfüllung und Plätzchenwanst.

Aber wie lange wird er sich noch halten können, 6 Meter über dem Abgrund?

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Moronic Mormons
Mormonen. Ich habe ja noch nicht mal sehr viel Achtung vor gewissen Erscheinungen des Judentums, noch weniger vor dem Christentum, aber Mormonen (wenn man sie jetzt nicht unter dem Christentum subsummieren will)...

Es ist so: Die Mormonen hocken in einer dreckigen, gottverlassenen Wüste irgendwo in einer Ecke Amerikas, wo sie nicht stören und Sachen machen, deren Kommentierung mir hier nicht ansteht. Wo ich aber doch das kalte Kotzen (tm) kriege: Nachdem die Jungs in ihrer Wüste nichts zustande kriegen ausser noch mehr Mormonen, aber keine Literaten, Musiker und Politiker von einer Bedeutung jenseits ihrer dreckigen Wüste, klauen sie die einfach. Bei den Juden.

Und stellen sich dann hin und sagen, Theodor Herzl ist Mormone. Indem er nämlich posthum getauft wurde. So, wie hunderttausende andere Juden auch, die man nicht gefragt hat - oder, wenn doch, eine vorn Latz gekriegt hat. So, wie es nach alter Väter Sitte auch sein soll.

Besonders fies: Man kann sich nicht dagegen wehren. Klar könnte man losziehen und im Zweitschlag die Bande vor dem Ableben beschneiden, und zwar gleich grosszügig mit der alten, rostigen Heckenschere*, aber damit würde man sie vielleicht noch in die Gemeinschaft aufnehmen. Und jeder durchgeknallte Sektierer wäre bei uns einer zuviel.

Da bleibt nur das Warten, bis der nächste Mormonenmissionar auf der Strasse seinen Sülz loslässt. Lebendige Juden können sich gegen sowas wehren - und verdammt unangenehm werden - ich sag nur: Die jüdische Harke (tm).

*copyright die Ärzte

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Beobachtung
Dank einer Bekannten, die ein Auge dafür hat, passe ich inzwischen auf Balkone auf. Vor allem aber: Auf Dachgärten. Zumal ich selbst einen ruhigen 20qm-Dachgarten hoch über der Stadt mein eigen nenne. Im Sommer ist der unbezahlbar, was aber nicht weiter stört, weil er ohnehin mir gehört. Heute ist mir dieser Dachgarten vor die Linse gekommen; etwa 250 Meter von meinem entfernt in der Altsatdt:



Und ich könnte schwören, dass dieser Dachgarten bereits heute den Frühling verheisst. Sonst würden da nicht jetzt schon die Topfpflanzen draussen stehen. Und die Sonne so scheinen, wie sie heute geschienen hat.

Ausserdem hatte ich schon wieder eine allergische Reaktion. Irgendwo muss etwas blühen.

Frühling, jede Wette.

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